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Das Problem "Weisheitszähne"

Leider haben nur wenige Menschen im Kiefer ausreichend
Platz für 32 Zähne!

Die Kiefergröße ist in den letzten Jahrhunderten aus pylogenetischen Entwicklungsgründen stark zurückgegangen, während die Anzahl der
Zähne immer noch dieselbe ist. Deshalb haben viele Menschen heute einen Zahnengstand.

Wenn nicht bereits im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung Zähne extrahiert wurden (z.B. die ersten Prämolaren), dann muss die Entwicklung und der Durchbruch der Weisheitszähne genau überwacht werden. Sind die Weisheitszähne bei Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung im Durchbruch, so kann der Kieferorthopäde direkt entscheiden, ob deren Entfernung aus kieferorthopädischer Sicht notwendig ist.

Wenn sich die Weisheitszähne zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend entwickelt haben, so muss in der Nachkontrollphase - d. h. nach Abschluss der aktiven Phase der kieferorthopädischen Behandlung - in 6 monatigen Abständen kontrolliert werden, ob die Weisheitszähne entfernt werden müssen oder nicht.

Bei bestimmten Patienten (z.B. mit zu schmaler Kieferbasis oder zu großen Zähnen) kann trotz der Entfernung von Prämolaren die Entfernung der Weisheitszähne notwendig sein. Dies stellt jedoch langfristig keine Funktionseinschränkung dar.



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